Ulmenweg

Studentensiedlung Ludwig-Frank

Welcome, Guest. Please login or register.
Did you miss your activation email?

Login with username, password and session length
  H *
Home Forum Chat Erste Hilfe Koffer Bilder Internet Tutoren GeZet Grillplatz & Partyraum Hausmeister Lageplan Hausordnung Impressum
Ulmenweg > Homepage > Der Erste Hilfe Koffer

20 Nov 2008 Der Erste Hilfe Koffer

Written by Christian Ewering 20.11.2008 17:37 5953 Views Print

Der Erste Hilfe Koffer


Du bist gerade hier eingezogen, kennst weder Land noch Leute und musst ab sofort alleine klarkommen? Dann solltest Du dir ein bisschen Zeit nehmen und die folgenden Zeilen lesen. Wir haben versucht, ein paar nützliche Dinge aufzuschreiben, die Dir vielleicht helfen, Dich schneller einzuleben.

1. Wo bin ich hier eigentlich?


Die Stadt

Mannheim liegt an der nördlichen Grenze von Baden Württemberg zu Hessen. Die Stadt ist Teil der europäischen Metropolregion Rhein Neckar und besitzt etwas mehr als 300.000 Einwohner.
Seit 60 Jahren stellt die SPD den Oberbürgermeister (aktuell Peter Kurz), die CDU stellt momentan die stärkste Fraktion im Gemeinderat.
Das Zentrum der Stadt ist unter dem Namen "Quadrate" bekannt. An der Rheinseite der Quadrate steht das Barockschloss im Mittelpunkt, in dem seit 100 Jahren die Universität untergebracht ist.
Kurfürst Friedrich IV. ist für die wabenförmige Struktur und die Anordnung der Straßen in der Innenstadt verantwortlich (hier soll Mannheim sogar Vorbild etwa für den New Yorker Stadtteil Manhattan gewesen sein...). Wer also die Adressbezeichnung „A3“ oder „M2“ hört, sollte wissen, dass es sich hierbei um eine bestimmt Wabe innerhalb der Quadrate handelt.
Wer die Logik der Wabenbezeichnungen einmal verstanden hat, verläuft sich nach einem Partyabend nie wieder im Mannheimer Zentrum.

www.mannheim.de


Das Wohnheim

Die Studentensiedlung Ludwig Frank, oder einfach der „Ülmenwehsch“, ist das größte der 19 vom Studentenwerk betriebenen Wohnheime. Die Anlage liegt im Stadtteil Käfertal und fasst zwischen 700 und 850 Studis. Nicht nur Uni-, Hochschul- und BA-Studenten, sondern auch internationale Mieter, die z.B. am Goethe Institut deutsch lernen und sich so auf ein deutschsprachiges Studium vorbereiten, wohnen hier.



Momentan wohnen 773 Studenten in der Siedlung Ludwig-Frank, darunter sind 187 internationale Mitbewohner aus über 50 Nationen. Besonders stark vertreten sind dabei China (17%), Bulgarien (15%) und Kamerun (4%).

(Stand Ende Oktober 2008)


Der Ulmenweg 55 ist ehemaliges Kasernengebiet der Bundeswehr. Das erklärt die breiten Straßen, die Anordnung der Häuser und die Freiflächen. Die Mehrzweckhalle bei Haus 3 war vorher die Mensa der Soldaten. Mit etwas Phantasie kann man sich die Essensausgabe in der Halle noch gut vorstellen.
Es gibt acht Häuser, beginnend mit den Häusern 42 und 43 im Westen, folgend mit den Häusern 1 bis 6 richtung Osten. Wer Post bekommen möchte, sollte unbedingt dafür sorgen, dass die volle Adressangabe auf „Ulmenweg 55, Haus --, Zimmer ---“ lautet. Die Briefträger werden sich nicht die Mühe machen, den Empfänger per Namensschild zu suchen.


Die Umgebung


Auf der anderen Rheinseite (hinter dem Schloss) liegt Ludwigshafen und somit Rheinland Pfalz. „LU“ hat nicht nur Helmut Kohl und die BASF sondern auch einige gute Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants. Ob die Stadt schön ist oder nicht…ein regionaler Komiker hat mal gesagt, „dass schönste an Ludwigshafen ist der Blick auf Mannheim“. Findet es einfach selbst heraus.
Die Romantiker (auch die anderen) unter Euch sollten Heidelberg einen Besuch abstatten. Entweder mit einem Kanu (ja, Mannheim hat einen Kanuverein) den Neckar entlang südostwärts oder aber mit der Regionalbahn (15-20min Fahrzeit). Die Burgruine, die Ruprecht-Karl Universität, die historische Altstadt oder einfach die liebevoll restaurierten Villen am Neckar sind ein bisschen Zeit wert.


2. Was mache ich hier eigentlich?


Essen und Einkaufen

Der Ulmenweg hat ein verhältnismäßig gutes Angebot an Supermärkten. Lidl, Edeka und Schlecker liegen entlang der Straße richtung Hochuferstraße. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite an der Bushaltestelle entsteht gerade ein Plus. Gerade die Häuser 5 und 6 haben einen kurzen Weg zum Aldi. Einfach über die Fußgängerbrücke (über die Bahnstrecke) auf die Boveristr., schon seid Ihr da.
Wer lieber kochen lässt: Imbiss Salvo (zwischen Haus 1 und 2) und Pizzeria Europa (gegenüber am Roteichenring) machen gute Pizza. Außerdem befindet sich in einem Teil von Haus 3 das Restaurant Maxims. Hier gibt’s nicht nur Studentenrabatt (Ausweis nicht vergessen) sondern wirklich gute Portionen.
An der Ecke Ulmenweg-Hochuferstr. steht außerdem eine Dönerbude und in unregelmäßigen Abständen ein mobiler Hähnchen Grill.
Ein besonderer Tipp für die Nachteulen unter Euch: Skyfood Käfertal nimmt bis 2.00 Bestellungen an (Pizza, Nudeln, Salat,…) und liefert ab 8 Euro zum UlmenwegJ
Hinter der Straßenbahn Haltestelle Exerzierplatz liegt das Einkaufszentum Marktkauf (10min Fußweg). Hier ist von Mo. – Sa. bis 22 Uhr geöffnet. Nicht ganz unwichtig, wenn man mal um 20.01 vor einer wütenden Lidl Verkäuferin steht.

Gegenüber vom Edeka befinden sich auch ein Arzt und eine Apotheke. Wer besonders dringend ein Schriftstück verschicken möchte, wendet sich an die nette Dame vom Kiosk am Roteichenring (andere Straßenseite). Sie gibt für Euch ein Fax auf.

Wenn Ihr aus Euerm Shopping Trip eine längere Angelegenheit machen wollt und die Innenstadt schon kennt:

Rhein Neckar Einkaufszentrum, mit der StraBa Linie 5.
IKEA, StraBa Linie 3 und Anschluss Bus.


Verkehrsanbindung

Direkt vor der Haustür fahren die beiden Buslinien 60 und 61 ab. Die 61 hält an unserer Straßenseite und fährt bis zum Neckartor, der nördlichen Spitze der Innenstadt. Diese Strecke ist nützlich, wenn Ihr zum Getränkemarkt (Ida Scipio Heim), ins Capitol (Carl-Benz Str.) oder zur alten Feuerwache wollt.
!Achtung! Wenn Ihr ein Paket geliefert bekommt und nicht da seid (oder der Briefträger zu faul ist klingeln), landet Euer Paket an der Postfiliale „Lange Rötterstr.“ Einfach an der Haltestelle Max-Josef Str. aussteigen. Eine Parallelstraße weiter richtung Innenstadt ist die Lange Rötterstr. (5min Fußweg).
In Ausnahmefällen nimmt übrigens auch unser Pizzabäcker Salvo mal ein Paket für Euch entgegen.
Auf der gegenüberliegenden Straßenseite hält die Linie 60. So gelangt Ihr zu anderen Wohnheimen (Am Steingarten, Am Sonnengarten, Carl-Zuckmayer-Str., Hafenstr.), zur Popakademie, zur Uni (je nach Verkehrslage zw. 15 und 20min) und schließlich auch zum Hauptbahnhof.

Den nächsten Straßenbahnanschluss habt Ihr an der Haltestelle Exerzierplatz. Schaut Euch auf einem Stadtplan kurz an, wo die HS liegt oder nehmt beim ersten Versuch einen netten Mitbewohner mit, der den Weg kennt (8 bis 10min Fußweg). Es geht quasi immer geradeausJ
Ab Exerzierplatz fahren die Linien 4 und 5. Die 4 fährt durch die Innenstadt und schließlich nach Ludwigshafen. Die 5 über das Nationaltheater, Rosengarten zum Hauptbahnhof oder nach Heidelberg.

Für eure Abendplanung solltet Ihr wissen, dass in Mannheim nach 1.00 nicht mehr viel geht in Sachen „öffentliche Verkehrsmittel“. Der letzte Bus ab Neckartor zum Ulmenweg fährt um kurz nach eins, auch Straßenbahn fahren wird dann ziemlich schwierig. Die StraBa Linie 1 fährt stündlich die ganze Nacht, allerdings nicht direkt zum Ulmenweg. Ihr müsst (je nach Verfassung;) einen Spaziergang von einer halben Stunde in Kauf nehmen.
Ein Taxi ab HBF hat vor zwei Jahren mal 10 Euro bis zum Ulmenweg gekostet. Das sollte sich allerdings mittlerweile drastisch geändert haben.

Zum Schluss bleibt Euch natürlich das gute alte Fahrrad. Das ist deutlich günstiger, gesünder und steht immer zur Verfügung. Zu Hauptverkehrszeiten seid Ihr häufig schneller am Ziel als mit dem Auto oder dem Bus. Wählt Euern Stellplatz in der Stadt aber sorgfältig. Leider haben einige ein unbegründetes Interesse daran, Eure Räder kaputtzumachen oder zu klauen.


Freizeit

Wer die drei Parallelstraßen der Innenstadt, Fressgass, Planken und Kunststr. kennt, weiß sicher schon ein paar Möglichkeiten Zeit und Geld auszugeben.
Ein paar Stichworte sollen reichen. Möglichkeiten gibt es mehr als genug.

Wasserturm, Kunsthalle, Nationaltheater, Capitol, alte Feuerwache, Jungbusch, Kunstverein, Luisenpark, Herzogenriedpark, SAP Arena (Eishockey), Carl-Benz Stadion (Hoffenheim), Carl-Reiss Museum,…


Feiern

Die erste wirklich wichtige Fete im Semester müsst Ihr nicht suchen. Die Party kommt zu Euch. Die Ulmenwegfete nämlich. Sie findet zweimal im Jahr statt, im April und im November. Hier kommen zwischen 700 und 1000 Studenten aus der Umgebung zusammen um in der Halle hinter Haus 3 zu feiern.
Eine Nikolaus Party gibt’s natürlich auch, dazu organisieren wir noch ein bis zwei andere größere Feiern.
Um Leute kennen zu lernen, lohnt sich sicher der Thekenabend. Er findet jeden Mittwoch und Sonntag statt. Ihr könnt hier eine Runde Schach, eine Partie Poker, Tischtennis oder Kicker spielen. Ein kaltes Bier oder einen leckeren Longdrink bekommt Ihr hier sicher auch. Und wenn Ihr fußballinteressiert seid, schaut doch bei einem Champions League Spiel einfach mal vorbei. Einen Beamer haben wir nämlich auch…
Auch die anderen Wohnheime haben traditionelle Feten. Flyer hängen pünktlich vor jeder Fete in den Hauseingängen aus.
Für andere Partys rund um Mannheim: www.schneckenhof.de


3. Und wenn ich nicht mehr weiter weiß?


Frei nach der Sesamstraße, „wer nicht fragt, bleibt dumm“. Nehmt das Wohnheim als Chance, Euch weiterzuentwickeln. Wohnt Ihr in einer WG, dann lernt Eure Mitbewohner kennen. Wenn es internationale Mitbewohner gibt, umso besser. Eine einfachere Möglichkeit, Euer englisch, französisch oder spanisch entspannt und ungezwungen zu üben, bekommt Ihr nicht. Bevor Ihr Euch beim Studentenwerk über etwas beschwert, versucht erst, dass Problem selbst zu lösen. Seid Euch dessen bewusst, dass deutsche Standards nicht in jedem Kulturkreis selbstverständlich sind. Stellt Regeln innerhalb der WG auf und bezieht dabei alle mit ein. Organisiert einen Küchendienst, einen Mülldienst,…usw.. Klebt nicht einfach irgendwelche Aufforderungen auf kleinen Zettelchen an Türen und Schränke. Setzt Euch auseinander, traut Euch, miteinander zu diskutieren und zu streiten. Seht es als Training für das Leben nach der Uni.
Wer in einem Einzel Apartment wohnt, darf sich ruhig trauen, seine Nachbarn kennen zu lernen. Es wurde noch keiner (tötlich) gebissen. Oder nehmt ab und zu eine der Veranstaltungen wahr, die Eure Wohnheimtutoren für Euch organisieren.

Schließlich bleibt noch zu sagen, dass in einem Wohnheim wohnen immer auch Rücksichtnahme bedeutet. Wenn Ihr gerade Eure Prüfungen überstanden habt oder Euer Diplom in den Händen haltet, macht Euch bewusst, dass Eurer Nachbar oder die Etage über Euch vielleicht gerade büffeln muss.
Schreibt Euren Tutoren oder mir, wenn Ihr Fragen, Anregungen oder Kritik habt. Es gibt fast nichts, was wir hier nicht irgendwie hinkriegen könnten.

About the author

Christian Ewering registered at Ulmenweg on 21.07.2008 18:59 and has posted 6 posts in the boards since then. Last visit was 16.11.2009 22:51.

TinyPortal 1.0 beta 5-1

Powered by SMF 1.1.11 | SMF © 2006-2009, Simple Machines LLC | NewDef design by Bloc | Modified by Marcel Ackermann / DreamFlasher
Loading...